
FSB deckt illegale Gold- und Silberproduktion im Ural auf

Im Föderationskreis Ural hat Russlands Inlandsgeheimdienst FSB Aktivitäten einer Gruppe von Personen gestoppt, die in den illegalen Handel mit Edelmetallen verwickelt waren. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde vom Mittwoch hervor. An dem Einsatz des FSB nahmen demnach Polizeibeamte des Innenministeriums teil, die in Moskauer Region und im Gebiet Swerdlowsk tätig sind.
Wie es heißt, hatten vier russische Staatsbürger in der Großstadt Jekaterinburg ein geheimes Labor eingerichtet, um dort illegal und primitiv Edelmetalle aus Sekundärrohstoffen chemisch zu raffinieren. Außerdem hätten sie überregionale Routen entwickelt, um das gewonnene Gold und Silber in die Region Moskau zum Verkauf zu transportieren.
Im Anschluss an die Ermittlungsmaßnahmen seien die Täter von Mitarbeitern des FSB festgenommen worden, teilt die Behörde weiter mit.
"Edelmetalle im Wert von mindestens 13,3 Millionen Rubel in Form von raffiniertem Granulat und mehr als 800 Kilogramm sekundärer, edelmetallhaltiger Rohstoffe wurden aus dem illegalen Umlauf beschlagnahmt."

Die Hauptdirektion des russischen Innenministeriums in Moskau hat Strafverfahren gegen die Festgenommenen gemäß Artikel 191 Absatz 5 des russischen Strafgesetzbuches (StGB) eingeleitet. In dem Artikel geht es um illegalen Handel mit Bernstein, Jade und anderen Schmucksteinen, Edelmetallen, Edelsteinen oder Perlen.
Der FSB ermittelt nach eigenen Angaben weiter in dem Fall und ergreift zusätzliche operative Maßnahmen, die darauf abzielen, Personen zu identifizieren und zu suchen, die am illegalen Handel mit Edelmetallen beteiligt seien.
Alle Kriminellen würden überführt und vor Gericht gestellt, kündigt Russlands Inlandsgeheimdienst an. Dafür spreche die Erfahrung der russischen Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden zur Umsetzung des Grundsatzes der Unvermeidbarkeit der Bestrafung.
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