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Liveticker Ukraine-Krieg: 38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstörtQuelle: Sputnik © Sergei Malgawko
  • 3.03.2024 07:33 Uhr

    07:33 Uhr

    38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstört

    Russische Luftabwehrsysteme haben 38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In einer Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Heute Nacht wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff mit 38 flugzeugartigen Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation durchzuführen. Alle ukrainischen unbemannten Luftfahrzeuge wurden über dem Territorium der Republik Krim von der diensthabenden Luftabwehr zerstört."

    In der Nacht erklärte Oleg Krjutschkow, Berater des Leiters der Informationspolitik der Krim, dass der Verkehr auf der Autobahn Tawrida bei Feodossija in Richtung Kertsch vorübergehend eingeschränkt und eine Umleitung eingerichtet wurde. Auch die Krim-Brücke wurde vorübergehend gesperrt und der Verkehr zwei Stunden später wieder aufgenommen.

    Nach Angaben von Verkehrsminister Nikolai Lukaschenko wurde auch der Busverkehr auf der Tawrida-Autobahn geändert, während die Züge normal verkehren.

  • 2.03.2024 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:57 Uhr

    Kriegsberichterstatter: Russische Flagge über Zentrum des Dorfes Tonenkoje gehisst

    Russische Kriegsberichterstatter teilen mit, dass Angehörige der 1. Slawjanskaja-Gardebrigade, die aus der Volksmiliz im Donbass hervorgegangen ist, im Zentrum der Siedlung Tonenkoje nicht weit von Awdejewkja die russische Fahne gehisst haben sollen. Demnach werde das Dorf derzeit durchkämmt.

    Der Kriegsberichterstatter Marat Chairullin veröffentlichte auf seinem Telegram-Kanal ein Video, das diesen Moment zeigen soll. 

  • 19:49 Uhr

    Drei ukrainische Drohnen über Gebiet Belgorod zerstört

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben zwei ukrainische Drohnen über dem russischen Grenzgebiet Belgorod vernichtet. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit:

    "Am 2. März gegen 19:30 Uhr Moskauer Zeit wurde ein weiterer Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen Terroranschlag mit zwei flugzeugähnlichen Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben. Die ukrainischen Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod von der diensthabenden Luftabwehr zerstört."

    Um 16.49 Moskauer Zeit (14.49 MEZ) berichtete das russische Militärressort, dass gegen 16 Uhr Moskauer Zeit eine Drohne über dem Gebiet Belgorod zerstört worden sei.

  • 19:28 Uhr

    Russische Luftabwehrkräfte treffen Ziele über Finnischem Meerbusen im Gebiet Leningrad

    Wie der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, mitteilt, seien im Bezirk Lomonossow russische Luftabwehrsysteme zum Einsatz gekommen. Ihm zufolge seien "Luftziele" über den Gewässern des Finnischen Meerbusens abgeschossen worden. Der Gouverneur wörtlich:

    "Im Lomonossow-Bezirk des Gebiets Leningrad wurde die Luftabwehr ausgelöst. Luftziele wurden über den Gewässern und der Küste des Finnischen Meerbusens getroffen."

    Drosdenko veröffentlichte auch ein Video und ein Bild, auf denen zu sehen ist, wie Luftabwehrsysteme ein nicht identifiziertes Objekt über dem Finnischen Meerbusen abschießen. Nach Angaben des Gouverneurs gab es weder Verletzte noch Schäden.

  • 19:02 Uhr

    "Sie sind uns überlegen" – Ukrainische Soldaten am Frontabschnitt Artjomowsk

    Die russischen Truppen rücken am Frontabschnitt Artjomowsk vor. Ukrainische Soldaten berichten, dass sie unter ständigem Beschuss stünden und dem russischen Militär in zwei Punkten unterlegen seien. Der Kommandeur der Panzerkompanie sagte gegenüber der Associated Press:

    "Wenn wir zehn Schüsse abgeben können, können sie 50 abgeben. Sie sind uns in Sachen Munition überlegen, das ist unbestreitbar."

    Dazu komme noch "der Vorteil an Personalkraft auf deren Seite", fügt der ukrainische Militärangehörige hinzu.

  • 18:37 Uhr

    EU-Abgeordnete: Von der Leyen und Macron bereiten Öffentlichkeit auf Krieg in Europa vor

    Die italienische EU-Abgeordnete Francesca Donato bezeichnete den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgrund seiner Äußerungen über die Möglichkeit der Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine als die derzeit gefährlichste Person in Europa. Wie Donato in einem Gespräch mit TASS betonte, habe sie Bedenken, dass diese Aussage nicht zufällig gefallen sei:

    "Macron scheint die gefährlichste Person in der EU zu sein, selbst wenn die Dinge, die er leider gesagt hat, inszeniert sind. Denn es ist kein Zufall, dass andere Warnungen über notwendige Kriegsvorbereitungen unmittelbar darauf folgten."

    Donato zufolge habe EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament mit der Bemerkung, dass "wir auf die Risiken eines Krieges vorbereitet sein müssen", noch mehr Angst und Verdacht wecken wollen:

    "Es wurde immer gesagt, dass der beste Grund, in der EU zu sein, darin besteht, Garantien für den Frieden zu haben, und jetzt ist das alles eine Illusion geworden. Was bedeutet es, dass der Frieden nicht mehr notwendig ist, weil der Krieg nicht unmöglich ist? Aber Krieg entsteht nicht von selbst, er ist immer eine Folge von Entscheidungen."

    Ferner betonte Donato, dass nun vorgeschlagen werde, alle Ausgaben während der nächsten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments für Sicherheit und Verteidigung zu bestimmen:

    "Und das bedeutet nur eines – in Kriegsvorbereitungen zu investieren."

    Inzwischen werde in der EU versucht, das Einstimmigkeitsprinzip und das Vetorecht abzuschaffen, damit, so die Abgeordnete, Entscheidungen nicht durch die Ablehnung einzelner Länder, zum Beispiel Ungarn, behindert würden. Die Politikerin sagte zusammenfassend:

    "Diese Art der Kommunikation dient dazu, Dinge, die vorher tabu waren und als inakzeptabel galten, zum Thema einer öffentlichen Diskussion zu machen. Das Wichtigste ist, eine Diskussion zu eröffnen, die kein Tabu mehr ist, und die Öffentlichkeit gewöhnt sich an den Gedanken. So wird die öffentliche Meinung geformt."

  • 18:01 Uhr

    "Wie werden die Deutschen reagieren?" – RT-Chefin Simonjan zum Luftwaffen-Mitschnitt

    Am Freitag publizierte die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan auf ihrem Telegram-Kanal den Mitschnitt eines Gesprächs hochrangiger Offiziere der Bundeswehr, in dem diese unter anderem einen Terroranschlag auf die Krim-Brücke mithilfe von Taurus-Marschflugkörpern planen. Simonjan schreibt, sie habe den Mitschnitt vom russischen Geheimdienst erhalten. 

    Nun erklärt Simonjan, es sei "interessant, wie die Deutschen darauf reagieren werden".

    Bundeskanzler Scholz nennt den Vorgang eine "sehr ernste Angelegenheit" und verspricht Aufklärung. 

  • 17:34 Uhr

    Deutsches Verteidigungsministerium bestätigt Echtheit des abgehörten Gesprächs von Bundeswehr-Offizieren

    Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio, dass deutsche Luftwaffen-Offiziere bei einer Telefonkonferenz abgehört wurden. Das Ressort merkte jedoch an:

    "Ob in der aufgezeichneten oder verschriftlichten Variante, die in den sozialen Medien kursieren, Veränderungen vorgenommen wurden, können wir derzeit nicht gesichert sagen."

    Olaf Scholz zufolge handele es sich dabei um "eine sehr ernste Angelegenheit", die "sehr zügig" aufgeklärt werde.

  • 16:55 Uhr

    Vize-Vorsitzender des Föderationsrats über Luftwaffen-Mitschnitt: "Kein Zweifel an Echtheit"

    An der Echtheit des Gesprächsmitschnittes zwischen hochrangigen und namentlich genannten Offizieren der Bundeswehr bestehe "kein Zweifel", so der Vize-Vorsitzende des Föderationsrats, Konstantin Kossatschow.

    "Die Situation lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Die Masken sind gefallen. Es besteht kein Zweifel daran, dass Deutschland, seine oberste Führung, direkt für die Verlängerung dieses Konflikts verantwortlich ist."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.