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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen Zivilisten in Weißrussland aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen Zivilisten in Weißrussland ausQuelle: TASS © Sergei Petrow / NEWS.ru
  • 13.08.2026 19:21 Uhr

    19:21 Uhr

    DVR: 748 Hektar Saatfläche durch Angriffe der ukrainischen Armee zerstört

    Durch Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte 748 Hektar Saatfläche zerstört, teilt Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit. Er schreibt dazu:

    "Unsere Landwirte gehen trotz der anhaltenden Versuche des Gegners, die Ernte zu stören, jeden Tag aufs Feld. Durch die Angriffe ukrainischer Drohnen wurden bereits 26 Fahrzeuge und Maschinen beschädigt, Saatflächen von über 748 Hektar zerstört."

    Puschilin ergänzt, die Behörden unterstützten die Landwirte mit Treibstoff sowie beim Absatz ihrer Produkte, und dankt ihnen für Mut, Ausdauer und ihre Arbeit.

  • 18:47 Uhr

    Türke bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tatarstan verletzt

    Bei dem ukrainischen Drohnenangriff am 10. August auf Nischnekamsk in der Teilrepublik Tatarstan ist unter anderem ein türkischer Staatsbürger verletzt worden. Heute besucht die Delegation der türkischen Botschaft das Krankenhaus, in dem der Mann behandelt wird. Laut Ärzten ist der Patient gut gelaunt, sein Zustand werde als zufriedenstellend bewertet, es sei jedoch zu früh, über eine Entlassung zu sprechen.

    Am Morgen des 10. August hatten ukrainische Truppen Tatarstan angegriffen. Insgesamt 13 Menschen kamen ums Leben, 78 Zivilisten erhielten medizinische Hilfe.

  • 18:04 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Soldaten geben Stellungen wegen der Gleichgültigkeit des Kommandos eigenständig auf

    Ukrainische Soldaten verlassen an der Frontlinie eigenmächtig ihre Stellungen, ohne Befehle oder Nachschub der Führung abzuwarten. Das erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow. Als Beispiele nennt er die Richtungen Konstantinowka und Saporoschje. Kisseljow sagt:

    "Das zeigt, dass die Führung die Kontrolle verloren hat oder die Befehle die Soldaten nicht erreichen, ebenso wenig wie der Nachschub."

    Kisseljow betont zudem, der ukrainischen Führung seien ihre Untergebenen gleichgültig: Die Kommandeure hielten sich meist an europäischen Kurorten auf und lebten von westlichen Geldern für die Ukraine, während nicht ihre eigenen Kinder in den Schützengräben stürben.

  • 17:31 Uhr

    Belgorod: Fünf Menschen bei Drohnenangriff der ukrainischen Armee verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei fünf Zivilisten verletzt wurden. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:

    "In der Ortschaft Krasnaja Jaruga erlitten drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Bei dem Angriff einer zweiten Drohne auf ein Auto wurden zwei Personen verletzt: Der Mann erlitt eine Splitterverletzung im Gesäßbereich, die Frau eine Splitterverletzung an der Schulter."

    Zudem wurden bei weiteren Drohnenangriffen in dem Gebiet Sachschäden gemeldet: Unter anderem seien ein Lkw sowie mehrere Wohnhäuser und Nebengebäude in den Ortschaften Oktjabrski, Otradnoje, Gruskoje und Berjosowka beschädigt worden.

  • 17:01 Uhr

    Russland weiß nichts über Selenskijs Vorschläge für Friedensprozess

    Russland ist nicht bekannt, ob der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts vorgelegt hat. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende Außenminister Russlands. Seinen Angaben zufolge habe die US-Seite Moskau keine entsprechenden Vorschläge übermittelt.

    In einem Interview mit dem Sender CNN hatte Selenskij erklärt, dass er den USA neue Ideen für einen Friedensprozess unterbreitet habe.

  • 16:42 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Zivilisten in Weißrussland aus

    Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA teilt mit, dass Russland und die Ukraine in Weißrussland einen Austausch von Zivilisten durchgeführt haben. Acht Personen reisten nach Russland, sieben in die Ukraine.

    Der humanitäre Austausch fand am Grenzübergang Nowaja Guta an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt.

  • 16:17 Uhr

    Sewastopol: Vier ukrainische Drohnen abgeschossen

    Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, teilt mit, dass Russlands Militär in Sewastopol aktuell einen Angriff ukrainischer Drohnen abwehrt. 

    "Unsere Soldaten arbeiten mit verschiedenen Mitteln, darunter auch Handfeuerwaffen, an der Vernichtung feindlicher Drohnen. Vier Drohnen wurden im Gebiet Sewernaja Storona und im Bezirk Balaklawa abgeschossen."

    Seit 14:02 Uhr Moskauer Zeit gilt in Sewastopol Luftalarm.

  • 16:00 Uhr

    Krim: Mann wegen Spionage für ukrainische Geheimdienste festgenommen

    Der FSB hat mitgeteilt, dass ein Einwohner der Krim festgenommen wurde, der dem ukrainischen Sicherheitsdienst Informationen über Militäreinheiten auf der Halbinsel weitergegeben hatte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:42 Uhr

    Russische Truppen zerstören zwei Drohnen-Kommandopunkte der ukrainischen Armee in DVR

    Bediener unbemannter Systeme und Artilleristen des Truppenverbands Süd haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei Kommandopunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Alexejewo-Druschkowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.

  • 15:16 Uhr

    Weiterhin ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte

    Eine ukrainische FPV-Drohne ist in ein Wohnhaus im Gebiet Belgorod eingeschlagen. Laut dem regionalen Krisenstab wurde dabei ein Mann getroffen. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

    Außerdem attackierte eine Drohne die Stadt Graiworon, wobei eine Radfahrerin schwer verletzt wurde. Sie werde aktuell im örtlichen Krankenhaus behandelt, heißt es.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.