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Einseitige Strafjustiz? Kosovos Ex-Präsident Hashim Thaçi in Den Haag verurteilt

Der ehemalige Präsident des Kosovo, Hashim Thaçi, ist vom Kosovo-Sondertribunal in Den Haag wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht befand ihn unter anderem wegen Mordes, Folter, grausamer Behandlung und rechtswidriger Inhaftierungen während des Kosovo-Krieges von 1998 bis 1999 für schuldig.

Der ehemalige Präsident des Kosovo, Hashim Thaçi, ist vom Kosovo-Sondertribunal in Den Haag wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht befand ihn unter anderem wegen Mordes, Folter, grausamer Behandlung und rechtswidriger Inhaftierungen während des Kosovo-Krieges von 1998 bis 1999 für schuldig. Nach Angaben des Gerichts wurden 96 Menschen getötet. Thaçi hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen und kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Der geopolitische und militärische Analyst Drago Bosnic äußerte im Interview mit RT DE grundsätzliche Zweifel an der Unabhängigkeit westlich unterstützter internationaler Strafgerichte. Er warf früheren Institutionen zur Aufarbeitung der Jugoslawienkriege eine einseitige Behandlung Serbiens vor und bezeichnete deren Arbeit als Instrument zur nachträglichen Legitimation der NATO-Intervention von 1999.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 16. September 2026]

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