Liveticker Iran-Krieg – Nimmt Iran nach US-Blockade Unterseekabel ins Visier?

1.05.2026 13:30 Uhr
13:30 Uhr
Hormus-Krise: VAE werfen Iran Vertrauensbruch vor – Lösung in weiter Ferne
Ein hochrangiger Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte am Freitag, dass Teheran in Bezug auf einseitige Vereinbarungen zur Straße von Hormus nicht vertrauenswürdig sei. Dies deutet auf tiefes Misstrauen auf allen Seiten hin, während die Bemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges weiterhin in einer Sackgasse stecken.
Zwei Monate nach Beginn des Iran-Krieges ist die wichtige Seehandelsroute aufgrund einer iranischen Blockade weiterhin weitgehend geschlossen, während die US-Marine die Ölexporte aus Iran blockiert.
Die Blockade hat rund 20 % der weltweiten Öl- und Gasversorgung abgeschnitten, die globalen Energiepreise in die Höhe getrieben und die Sorge vor einem wirtschaftlichen Abschwung verstärkt.
في النقاش الدائر حول مضيق هرمز، تبرز الإرادة الدولية الجماعية وأحكام القانون الدولي كضامن رئيسي لحرية الملاحة في هذا الممر الحيوي، بما يخدم استقرار المنطقة والاقتصاد العالمي في مرحلة ما بعد الحرب. وبطبيعة الحال، لا يمكن الوثوق بأي ترتيبات إيرانية أحادية أو التعويل عليها بعد…
— د. أنور قرقاش (@AnwarGargash) May 1, 202613:00 Uhr
Israel entsendet eilig Lasersystem zur Abwehr iranischer Raketen in die VAE
Israel entsandte während des Kriegs hochentwickelte Waffensysteme – darunter ein fortschrittliches Lasersystem – in die Vereinigten Arabischen Emirate, um die Golfmonarchie bei der Abwehr eines heftigen Angriffs iranischer Raketen und Drohnen zu unterstützen.
Die Verlegung war eines der ersten Beispiele für eine umfassende Verteidigungskooperation zwischen den beiden Staaten, die erst durch die von US-Präsident Donald Trump vermittelten Abraham-Abkommen im Jahr 2020 offiziell diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten. Ein regionaler Vertreter sprach von einem Beleg für den "Wert, Israels Freund zu sein".
Der Laser, der Kurzstreckenraketen und Drohnen durch Verdampfung zerstört, wurde erstmals Anfang dieses Jahres von Israel eingesetzt, um sich gegen Angriffe der Hisbollah aus dem Libanon zu verteidigen. Über die Verlegung der Systeme von Iron Beam und Spectro in die VAE wurde bislang nicht öffentlich berichtet.
Beide Systeme gelten als defensiv und ergänzen das ebenfalls in die VAE entsandte Raketenabwehrsystem Iron Dome, zusammen mit mehreren Dutzend israelischen Militärangehörigen zur Bedienung der Systeme, so die informierten Personen. Die Verlegung des Iron Dome wurde zuerst von Axios berichtet.
Israel teilte zudem umfangreiche Echtzeit-Geheimdienstinformationen über Vorbereitungen für Kurzstreckenraketenstarts im Westen Irans, die gegen die Vereinigten Arabischen Emirate gerichtet waren. Der arabische Staat trug die Hauptlast der iranischen Gegenoffensive während des gemeinsamen US-israelischen Kriegs gegen die Islamische Republik.
Iran feuerte mehr als 500 ballistische Raketen und 2.000 Drohnen auf die Vereinigten Arabischen Emirate ab.
11:30 Uhr
Nimmt Iran nach US-Blockade Unterseekabel ins Visier?
Seit fast fünf Jahrzehnten hat die Regierung Irans dem finanziellen Druck der USA standgehalten, indem sie Öl an China verkaufte. Der militärischen Überlegenheit der USA begegnete sie mit Guerillataktiken. Doch mit der Seeblockade der US-Marine könnte diese Strategie nun an ihre Grenzen stoßen, wie Analysten gegenüber dem Wall Street Journal sagten.
Mit Seeblockade wurde Irans Netzwerk von sogenannten "Schatten-Tankern" praktisch großteils lahmgelegt. Diese hatten jahrelang die US-Sanktionen gegen Irans umfangreiche Ölexporte umgangen, indem sie auf See ihre Ortungssysteme abschalteten und ihre Ladung heimlich an China übergaben.
Den Tankern sei es nicht mehr gelungen, einen Ring aus US-Kriegsschiffen zu durchbrechen, die sie bis in den Indischen Ozean verfolgt hätten, berichtete das WSJ.
Alternative Handelsrouten reichen nicht aus. Iran arbeitet daran, einen Teil seines Öls per Bahn nach China zu transportieren und Lebensmittel über Land aus dem Kaukasus und Pakistan zu importieren. Nach Angaben der iranischen Schifffahrtsvereinigung können jedoch nur etwa 40 Prozent des Handels von blockierten Häfen weg umgeleitet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die den iranischen Sicherheitsdiensten nahesteht.
"Die Blockade wird in Teheran zunehmend nicht mehr als Ersatz für Krieg gesehen, sondern als eine andere Form davon", erläuterte Hamidreza Azizi, Gastwissenschaftler mit Schwerpunkt Naher Osten bei der in Berlin ansässigen Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). "Infolgedessen könnten iranische Entscheidungsträger bald zu dem Schluss kommen, dass eine erneute Eskalation weniger kostspielig ist, als eine anhaltende Blockade weiter hinzunehmen."
Iranische Vertreter erklärten, Teheran könne bislang nicht eingesetzte Waffen nutzen, um US-Kriegsschiffe anzugreifen – von U-Booten bis hin zu Minen tragenden Delfinen. Die Revolutionsgarde drohte zudem, die Eskalation zu verschärfen, indem sie Telefon- und Datenkabel in der Straße von Hormus kappen, was den globalen Internetverkehr erheblich stören würde.
Die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte kürzlich eine Karte von Untersee-Internetkabeln, die die Straße von Hormus durchqueren – ein indirekter Hinweis darauf, dass auch die Telekommunikationsinfrastruktur der Region ins Visier geraten könnte.
Iran setzt darauf, dass die USA zuerst nachgeben und ihre Blockade iranischer Häfen beenden, um die globalen Märkte zu beruhigen und die Benzinpreise in den USA zu senken.
US-Vertreter hingegen gehen davon aus, dass Iran aufgrund der sich verschärfenden Wirtschaftskrise letztlich selbst einlenken wird.
10:30 Uhr
VAE verhängen Reiseverbot für Iran, Irak und Libanon
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Bürgern Reisen nach Iran, in den Irak oder Libanon untersagt. Das Außenministerium kündigte das Reiseverbot am späten Donnerstagabend "angesichts der aktuellen regionalen Entwicklungen" an.
Die Emiratis forderten in diesen Ländern auf, "ihre sofortige Rückkehr in die VAE zu beschleunigen" und sich telefonisch mit dem Ministerium in Verbindung zu setzen.
Das Ministerium betonte zudem die "Wichtigkeit, alle von ihm herausgegebenen Anweisungen und Hinweise strikt zu befolgen".
Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten zuvor bereits zwischen 2021 und 2025 ein Reiseverbot für ihre Bürger nach Libanon verhängt. Dieses Verbot wurde im vergangenen Mai aufgehoben.
Die drei betroffenen Länder stehen im Zentrum des regionalen Krieges, der im Februar ausgebrochen ist. In Libanon dauern die Kämpfe trotz einer kürzlich verlängerten, von den USA vermittelten Waffenruhe an. Eine separate Feuerpause hat die US- und israelischen Angriffe auf Iran seit Anfang April gestoppt, jedoch bleiben Seeblockaden in Kraft, und die Friedensgespräche in Pakistan sind ins Stocken geraten. Irak, in dem sowohl US-Truppen als auch proiranische Milizen stationiert sind, war bis zur Waffenruhe regelmäßig Ziel von Angriffen.
09:45 Uhr
Iran droht USA mit "langen und schmerzhaften Angriffen" bei neuem Angriff
Iran hat erklärt, dass er mit "langen und schmerzhaften Angriffen" auf amerikanische Positionen reagieren werde, falls die USA ihre Offensive wieder aufnehmen. Zudem bekräftigte Teheran erneut seinen Anspruch auf die Straße von Hormus, was die US-Pläne zur Bildung einer Koalition zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße erschwert.
Die Bemühungen um eine Lösung des Konflikts sind mittlerweile in eine Sackgasse geraten. Zwar gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe, dennoch blockiert Iran weiterhin die Straße von Hormus als Reaktion auf eine US-Seeblockade seiner Ölexporte.
US-Präsident Donald Trump sollte laut einem US-Beamten gestern über Pläne für eine Reihe neuer Militärschläge informiert werden, um Iran zu Verhandlungen über das Ende des Konflikts zu bewegen.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, erklärte am gestrigen Abend laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA, dass es nicht realistisch sei, von den Gesprächen mit den USA schnelle Ergebnisse zu erwarten.
"Zu erwarten, in kurzer Zeit ein Ergebnis zu erzielen – unabhängig davon, wer vermittelt – ist meiner Meinung nach nicht sehr realistisch", wurde er zitiert.
Spät in der Nacht war in einigen Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran Flugabwehraktivität zu hören, berichtete die halbamtliche Nachrichtenagentur Mehr.
Die Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass die Luftabwehr kleine Drohnen und unbemannte Aufklärungsfluggeräte bekämpfte.
Trump bekräftigte gestern gegenüber Reportern, dass Iran der Besitz von Atomwaffen nicht gestattet werde. Zudem sagte er, dass der Benzinpreis – ein zentrales Anliegen seiner republikanischen Partei im Vorfeld der Zwischenwahlen im November – "wie ein Stein fallen" werde, sobald der Krieg beendet sei.
Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Revolutionsgarde erklärte, dass jeder neue Angriff der USA auf Iran, selbst wenn er begrenzt sei, "lange und schmerzhafte Angriffe" auf US-Positionen in der Region nach sich ziehen würde.
Der Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Madschid Mussawi, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert: "Wir haben gesehen, was mit euren regionalen Stützpunkten passiert ist – wir werden sehen, dass dasselbe mit euren Kriegsschiffen geschieht."
09:06 Uhr
Washington fordert direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon
Die US-Botschaft in Beirut erklärt in einem X-Beitrag, dass zeitnah zwischen Libanons Staatschef Joseph Aoun und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu direkte Konsultationen stattfinden sollten.
Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender gegenseitiger Angriffe der israelischen Armee im Südlibanon sowie militärischer Gegenreaktionen der Hisbollah – unter Missachtung einer seit Mitte April von Washington eingeforderten und vereinbarten Waffenruhe. In dem X-Beitrag heißt es:
"Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten. Ein direkter Dialog zwischen dem Libanon und Israel – zwei Nachbarländern, die niemals im Krieg hätten stehen dürfen – kann den Beginn einer nationalen Wiederbelebung markieren."
Lebanon stands at a crossroads. Its people have a historic opportunity to reclaim their country and shape their future as a truly sovereign, independent nation. Direct engagement between Lebanon and Israel, two neighboring countries that should have never been at war, can mark…
— U.S. Embassy Beirut (@usembassybeirut) April 30, 2026Der politischen Führung in Beirut werde demnach von den USA zugesichert, dass das Land im Falle erfolgreicher Konsultationen "konkrete Garantien für volle Souveränität, territoriale Integrität, sichere Grenzen, humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe sowie die vollständige Wiederherstellung der staatlichen Autorität des Libanon über jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets erhält", so die weiteren Ausführungen der US-Botschaft in Beirut auf X.
08:40 Uhr
"Krieg beendet" ‒ Trump-Regierung trotzt argumentativ der Kongress-Frist
Die Nachrichtenagenturen Associated Press (AP) und Reuters zitieren eine ungenannte Quelle aus dem Umfeld des Oval Office. Demnach vertritt die Trump-Regierung die Auffassung, der Krieg in Iran sei aufgrund des Anfang April in Kraft getretenen Waffenstillstands zum Erliegen gekommen. Dies wiederum habe zur Folge, dass der US-Präsident aktuell für militärische Anordnungen und Maßnahmen keine Zustimmung des US-Kongresses einholen müsse.
Nach Darstellung der Trump-Administration habe der Waffenstillstand "die Feindseligkeiten zwischen den beiden Seiten im Hinblick auf eine bevorstehende Frist des Kongresses bezüglich der Kriegsmachtbefugnisse 'beendet'", so der von den Agenturen zitierte Wortlaut eines "hochrangigen Regierungsvertreters" am Donnerstag.
Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson (Republikaner aus Louisiana), erklärte am Donnerstag gegenüber US-Medien, es sei gegenwärtig nicht notwendig, dass sich der Kongress zu den Militäraktionen der Trump-Regierung in Iran äußere, da sich die Vereinigten Staaten derzeit "nicht im Krieg" befänden, wie NBC News berichtet.
US-Kriegsminister Hegseth erklärte am Donnerstag in Washington:
"Wir befinden uns derzeit in einer Waffenruhe, was nach unserem Verständnis bedeutet, dass die 60-Tage-Frist (…) pausiert oder stoppt."
Der US-Sender CNN erläutert, gemäß der sogenannten "War Powers Resolution" aus dem Jahr 1973 habe ein US-Präsident 60 Tage Zeit, "um als Reaktion auf eine unmittelbare Bedrohung oder einen Angriff auf die Vereinigten Staaten militärische Maßnahmen zu ergreifen, sofern der Kongress keine Kriegserklärung verabschiedet hat".
Ohne ausdrückliche Genehmigung des US-Kongresses sieht das Gesetz vor, dass der Präsident nach Ablauf dieser Frist "jeden Einsatz der US-Streitkräfte einstellen muss".
30.04.2026 21:45 Uhr
21:45 Uhr
Israel geht womöglich "bald" wieder gegen Iran vor – Vorgehen gegen Gaza-Flotte verteidigt
Israel wird nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz womöglich in Kürze wieder gegen Iran vorgehen, damit die Islamische Republik "nicht erneut eine Gefahr für Israel" werde. US-Präsident Donald Trump führe in Abstimmung mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu "die Bemühungen zum Erreichen der Kampfziele" an, sagte Katz laut seinem Büro bei einer Militärzeremonie.
Die israelische Regierung unterstütze diese Bemühungen, "aber es ist möglich, dass wir bald wieder handeln müssen, um sicherzustellen, dass diese Ziele erreicht werden", sagte Katz.

Archivbild: Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz (rechts) verkündet am 9. März 2026, dass israelische Streitkräfte eine Million Menschen im Libanon gewaltsam vertrieben haben.Urheberrechtlich geschützt Indes setzt sich Israel gegen den Vorwurf zur Wehr, bei seinem Vorgehen gegen die sogenannte Gaza-Flotte gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben. "Frühzeitige Maßnahmen waren gemäß dem Völkerrecht notwendig", erklärte der israelische Außenamtssprecher Oren Marmorstein und verwies auf die große Anzahl von beteiligten Booten. Der Einsatz sei friedlich verlaufen.
Treibende Kraft hinter der "Global Sumud Flotilla" sei die militant-islamistische Hamas, die den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump sabotieren wolle, sagte Marmorstein. Die israelische Marine hatte in der Nacht etliche Boote Flotte abgefangen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die israelische Meeresblockade des Gazastreifens zu durchbrechen.
21:29 Uhr
Die Geduld der Araber hat ihre Grenzen erreicht: Der weltweite Ölmarkt ist eingebrochen

Eine alte Weisheit besagt, dass es immer dort reißt, wo es am dünnsten ist. Angesichts der sich ständig verschärfenden Krise am Persischen Golf hat die ganze Welt darüber spekuliert, wo die nächste "dünne Stelle" liegt. Nun ist dies kein Geheimnis mehr: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Austritt aus der Organisation erdölexportierender Länder offiziell bekannt gegeben.
Den ganzen Artikel von Sergei Sawtschuk können Sie hier nachlesen.
21:02 Uhr
"Da ist eine Drohne hinter uns" – Israel fängt 20 Gaza-Hilfsschiffe im Mittelmeer ab
In der Nacht zum Donnerstag hat die israelische Marine unweit der Insel Kreta eine internationale Gaza-Hilfsflotte namens "Global Sumud Flotilla" auf dem Weg zum Gazastreifen gestoppt. Erst wurden die Boote und Schiffe von Drohnen verfolgt, während die Kommunikationssysteme an Bord gestört wurden.
Israelische Marinesoldaten haben daraufhin die Boote geentert, wie Aufnahmen von Donnerstagnacht zeigen.
Dabei sollen die Israelis Triebwerke und Technik an Bord der Boote vorsätzlich beschädigt haben. Das Handeln Israels wurde von einigen Politikern und Aktivisten verurteilt. So auch von der UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, oder vom Ex-Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis.
Ungefähr 175 Aktivisten von mehr als 20 Booten wurden von der israelischen Marine festgenommen und nach Israel gebracht. Sprecher der "Global Sumud Flotilla" prangerten diesen "gewaltsamen Einsatz in internationalen Gewässern" stark an, immerhin fand dieser 1000 Kilometer Luftlinie von Israel statt. Des Weiteren hieß es, dass einige Zivilisten nach dem Einsatz der Israelis auf beschädigten, antriebslosen Schiffen zurückgelassen worden sind.
Israel beruft sich bei seinen Beweggründen dagegen auf die vermeintlich ausreichend kommunizierte aber letztendlich völkerrechtswidrige Seeblockade des Gazastreifens. Die "Global Sumud Flotilla" ist mit einer Flotte aus mehreren Dutzend zivilen Booten und Schiffen, darunter Segelboote, unterwegs.
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