KI-generierte Betroffenheit: Thüringens Ministerpräsident ließ Holocaust-Rede maschinell erstellen
Kürzlich hat die Recherche-Plattform "Frag den Staat" mit Belegen fundiert gezeigt, dass Voigt "einen Zeitungsbeitrag mit KI schreiben ließ". Doch auch für "seine großen Auftritte bei NS-Gedenken, Neujahrsansprachen oder Trauerreden" sollen Sprachprogramme zum Einsatz gekommen sein. Gegensätze und dreigliedrige Aufzählungen seien rhetorische Stilmittel, die häufig von KIs wie ChatGPT genutzt würden und in Voigts Texten verdächtig oft auftauchten.
Zu seiner Rechtfertigung erklärte Voigt, dass seine KI-Nutzung "ein Qualitätsbeweis für moderne Thüringer Politik" sei.
Vor allem seine Weimarer Rede vom 6. April 2025, die dem "Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald" gewidmet war, wurde analysiert.
"Denn wenn unklar ist, welche Aussagen eines Politikers tatsächlich von ihm stammen und welche von einer Maschine generiert wurden, verschwimmen auch ethische Grenzen", so das Schlusswort des Rechercheteams von "Frag den Staat".
Mehr zum Thema – Wladimir Solowjow: "Nicht das erste Mal, dass Europäer Juden enteignen"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.